Unkraut jäten

Viele fleißige Helfer waren vergangenen Samstag auf dem Acker um das Unkraut zu jäten.

Jetzt sieht der Acker wieder gepflegt aus 🙂

Unser Acker im Juni 2017

Auf unserem Acker wächst und gedeiht es, unsere Ernte wird von Woche  zu Woche noch vielfältiger und üppiger – ein gutes und spannendes erstes Jahr „SoLawi Hagen Hof“ !

Nicht nur unserer Gärtnerin Bianca zu verdanken, die den Markus unterstützt, auch Markus ist täglich auf dem Acker und schaut nach dem Rechten.

Auch wir, die Anteilseigner/innen, sind fleißig, wenn es ums helfen geht – kommenden Samstag geht es mit geballter Kraft dem Unkraut an den Kragen. (Bilder folgen)

 

Diese Woche in eurem Anteil: Stielmus

Heute gibt es in eurem Anteil ein Gemüse, das in Deutschland -völlig zu unrecht- kaum jemand kennt: Stielmus (oder auch Rübstiel genannt).

Hier die Beschreibung von Wikipedia:

Als Rübstiel oder auch Stielmus bezeichnet man die als Gemüse verwendeten Stiele und Blätter einiger Unterarten des Rübsen.
Meist handelt es sich um die jungen gestielten Blätter der Speiserübe. Daneben gibt es eine aus dem wilden Rübsen (Stängelkohl, Brassica rapa ssp. silvestris) gezüchtete Sorte „Namenia“ und eine eigenständige Varietät mit stark gefiederten Blättern (Brassica rapa var. rapifera subvar. pabularia), die keine bzw. nur eine kleine Rübe bilden.

Wie auch die engen Verwandten Rettich, Senf, Kresse und Kohl gehören Speiserüben und Rübstiel zur Pflanzenfamilie der Kreuzblütengewächse. Diesen allen gemeinsam ist eine besondere Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe: Glucosinolate, auch als Senfölglykoside bezeichnet. Diese Stoffgruppe verursacht den typischen Kohlgeruch und verleiht je nach Menge und Zusammensetzung die Schärfe.

© Alice Wiegand , via Wikimedia Commons

Rübstiel hat einen fein-säuerlichen Geschmack und wird am besten frisch nach der Ernte verzehrt, weil die zarten Blätter schnell welken. Das Gemüse ist vor allem im Rheinland und in Westfalen bekannt. Dort werden die Stiele der jungen Mai- und Herbstrüben meist gehackt und gedünstet zu Fleischgerichten serviert. Üblich ist auch eine Mischung mit Kartoffelpüree oder Stampfkartoffeln. In weiteren traditionellen Zubereitungen wird er zu Eintopf oder roh zu Salat verarbeitet.

Wir sagen: Lecker! Guten Appetit…

Hier noch einige Ideen aus der Gruppe zur Zubereitung:

  • Klein geschnitten schmeckt es sehr gut im Salat.
  • Stielmus in Lasagne. Einfach wie Spinat mit Zwiebeln kochen und dann in die Lasagne rein. Schmeckt sehr gut und ist zu empfehlen.
  • Stielmus-Experiment: sehr klein geschnitten, mit Zwiebeln angedünstet, mit Wasser abgelöscht und dann Erdnusbutter darin aufgelöst – alles eher Pi mal Daumen.
    Dann das Ganze auf ganz kleiner Flamme langsam eindicken lassen, bei Bedarf immer wieder etwas Wasser nachgeben, bis das Gemüse durch ist.
    Am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Wer’s schärfer mag: mit ein wenig  Chilli oder Cayennepfeffer – ein wenig wie Grünkohl afrikanisch.
    Haben wir als Extra zu Tomatenpasta genommen und hat den Großen sehr gut geschmeckt – die Kleinen haben’s eher mit Skepsis an sich vorbeiziehen lassen 😉