Warum Bieterrunden-System?

Die Solidarische Landwirtschaft finanziert nicht einzelne käufliche Produkte, sondern verantwortet eine ganzheitliche Produktion und trägt damit dazu bei die Existenz des Hofes und der dort Beschäftigten zu sichern.
Durch die Offenlegung und die Mitbestimmung des Budgets kann die Gemeinschaft eine verantwortungsvolle Landwirtschaft nicht nur ermöglichen, sondern diese mitgestalten.
Zudem geht es darum, ein Gefühl für den Wert fairer und nachhaltiger Lebensmittelproduktion zu bekommen und damit einen verantwortungsbewussten Umgang zu pflegen.

Das solidarische Prinzip wird nicht nur gegenüber dem Hof praktiziert, sondern auch durch finanziellen Ausgleich unter den Mitgliedern. Dies wird durch individuelle Gebote an der Bieterrunde erreicht.
Im Klartext: der Standard – Gebotsbetrag ist als Richtwert zu sehen. Wenn ein Mitglied nicht den vollen Betrag zahlen kann, ist es möglich, einen niedrigeren Gebotsbetrag anzugeben. Dies wird ausgeglichen durch Mitglieder, die freiwillig und solidarisch einen etwas höheren Betrag als das Standardgebot zahlen.
Das Ziel ist erreicht, wenn die Summe der abgegebenen Gebote das Jahresbudget deckt!