Herzlich Wilkommen

… auf unserer Website!

Solidarische Landwirtschaft – Ein Gegenentwurf zur derzeitigen Nahrungsmittelindustrie

Beim Betreten des Supermarktes erwartet uns zu jeder Tageszeit eine prall gefüllte Obst- und Gemüseabteilung, die uns das ganze Jahr über Zucchini, Blattsalat und Bananen bieten soll. Zum kleinen Preis, versteht sich. Tomaten und Erdbeeren im Dezember, Ananas zu Spottpreisen, Äpfel, die eine halbe Weltreise hinter sich haben und Biogurken in Plastik verschweißt.
Wir ärgern uns über die vielen Lebensmittelskandale, die in immer kürzer werdenden Abständen über uns hinwegrollen, wissen aber nicht, wo unser Brot eigentlich herkommt. Müssen wirklich tonnenweise hochwertige Lebensmittel täglich im Müll landen, damit wir auch um 10 Uhr abends nicht vor leeren Regalen stehen? Die fehlende Wertschätzung unserer Lebensmittel ist mitunter verantwortlich dafür, dass immer weniger Menschen in der Landwirtschaft tätig sind. So arbeiten gerade einmal zwei Prozent der Bevölkerung in Deutschland dafür, dass wir alle eines unserer Grundbedürfnisse stillen können.

Angesichts dieser Fragen kann einen das Gefühl der Machtlosigkeit überkommen. Doch es gibt Hoffnung: immer mehr Menschen stellen sich diese Fragen. Und nur zusammen können wir zeigen, dass es anders gehen kann und muss.

Die Solidarische Landwirtschaft finanziert nicht einzelne käufliche Produkte, sondern verantwortet die gemeinschaftliche Produktion und organisiert eigenverantwortlich und selbstverwaltet die Verteilung der Lebensmittel. Dabei entsteht sowohl ein anderes Verhältnis zu den Lebensmitteln als auch eine solidarische Gemeinschaft innerhalb der Gemeinschaft und dem Hof.

Also: Herzlich Willkommen bei der „SoLawi“ Solidarischen Landwirtschaft Lindau in Sigmarszell!

Solidarische Landwirtschaft?

Solidarische Landwirtschaft – was ist das überhaupt?

Grundgedanke: Eine Verbrauchergemeinschaft trägt die Landwirtschaft auf einem Hof. Sie teilt sich Risiko, Kosten, Verantwortung und Ernte. Der Betrieb produziert also nicht mehr für den Markt, sondern für einen festen Kreis lokaler Abnehmer*innen. Die Gemeinschaft gibt die Planungssicherheit und ein festes Einkommen. Der Landwirt weiß, für wen er produziert.

Der Landwirt ist nicht mehr länger bedroht von den globalen Änderungen am Markt. Er muss nicht mehr Produkte wegwerfen, wenn sie nicht der Norm entsprechen.
Die Mitglieder können sich hier nicht nur auf die Qualität der Produkte verlassen, sondern wissen genau, wo und wie diese angebaut werden. Dies fördert das Bewusstsein für regionale Wirtschaftsstrukturen, für die Produktion der Lebensmittel und für die Natur.

Die solidarische Landwirtschaft ermöglicht eine Versorgung mit regionalen, ökologischen und nachhaltigen Produkten.
Dies entlastet die Umwelt und stärkt die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen. Den Verbraucher*innen wird die Möglichkeit gegeben wieder (auch aktiv) an der Produktion ihrer Lebensmittel mitzuwirken.

Mehr Informationen zum Gedanken hinter dem Konzept Solidarische Landwirtschaft:

Der Hagen-Hof

Der Hagen Hof im Jahr 1900

1892 kaufte unser Vorfahre Johann Georg Hagen mit 25 Jahren den 1871 gebauten Hof in Heimholz.
Seither ist der Hof im Besitz der Familie Hagen.

In den 20-er Jahren war die wichtigste Einnahmequelle des Betriebes der Hochstamm Streuobstbau.
Darüber hinaus wurden auch damals schon Rinder gehalten. „Der Hagen-Hof“ weiterlesen

Aktuelles

Anbauplan 2018

Der Anbauplan für 2018 ist fertig: 2 kg Asiasalat 1 kg Blumenkohl 4 kg Bohnen 1 kg Brokkoli 6 Stück Fenchel 1,50 kg Grünkohl 15 Stück Gurke 20 kg Karotten 30 kg Kartoffel 0,50 kg Knoblauch 3 Stück Knollensellerie 15 Stück Kohlrabi 35 Stück Kopfsalat 3 Stück Kraut 20 Bund Kräuter (Bund) 10 Stück Kürbis …

Jahresrückblick der SoLawi Hagen-Hof 2017

Bei Sturm und Schnee ist am 7. Januar 2017 in der alten Stube am Hagenhof die Solawi geboren. Ende Januar wurde dann ein Folientunnel gekauft welche in einer großen Aktion am 11. März zusammen mit vielen Mitgliedern aufgestellt wurde. Die erste Bieterrunde fand am 22. Februar statt: dabei hat alles genau zusammengepasst, man konnte sich …

In aller Munde…

Vor kurzem hat uns Maria Luise Stübner besucht und uns allerhand Sachen gefragt – neugierig hat sie uns gelauscht und einen sehr schönen Bericht für die Zeitung geschrieben. SoLawi: Erste Saison erfolgreich gemeistert Freuen sich über eine gute erste Saison: Petra Hagen und das junge Betriebsleiter-Ehepaar Markus und Sophia Hagen mit Sohn Gustav und Töchterchen Ida (von …

Kontakt

Angaben gemäß § 5 TMG:

SoLawi Hagenhof
Sophia und Markus Hagen
Heimholzer Str. 30
88138 Sigmarszell

Kontakt:

E-Mail Allgemein: info (at) hagen-hof.li
E-Mail Schatzmeister: schatzmeister (at) hagen-hof.li
E-Mail Homepage: web (at) hagen-hof.li

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